Pagare Insieme.

Pagare hat es geschafft! - Dank harter Knochenarbeit und unzähligen Auftritten haben sie sich als zweitbeste A-Capella-Band etabliert (knapp vor der drittbesten, aber doch mit einigen Nasenlängen Abstand vor der viertbesten). Wer hätte das gedacht, als sie sich im Rahmen einer Nudistenfussball-WM vor acht Jahren dazu entschlossen, gemeinsam Musik zu machen? Anstatt der Kleider wollten sie in Zukunft die Gitarre, das Cembalo und die Mundharmonika in der Garderobe lassen.
In ihren Liedern schaffen die fünf ihren Sorgen und Freuden Luft. Sie verarbeiten ihren Wunschschwiegersohnkomplex, diskutieren die Verweichlichung ihresgleichen und schlagen Lösungen vor, oder stellen die Berechtigung des Gesangs in Frage. Der Humor von Pagare ist ein eigenwilliger. Nur was sie selbst lustig oder absurd finden, wird besungen. Gerade deshalb wirkt die Freude, welche die fünf Freunde auf der Bühne nur schlecht verbergen können, so ansteckend.
Doch die begnadeten Sänger sind nicht nur witzig. Sie machen vor allem spannende Musik, grösstenteils Kompositionen aus ihrer eigenen Feder. Die Lieder sind ebenso schön wie nicht ganz ernst gemeint, und es ist dem Publikum überlassen, ob es lachen oder gerührt sein will.
Jeder der fünf Pagaremitglieder singt und klingt ganz anders. Da ist Daniel Lüdi mit dem Soul im Herzen, Peter Huber mit seinem Ganzkörpergesang, Marius Zemp, dessen Stimme manchmal eine Affinität zu Gitarren, Trompeten oder Kettensägen aufweist, Niklaus Mäder mit seiner männlichen Stimme und Peter Zihlmann, der mit grossen Augen und Einsatz Geschichten singt.
Ob Pagare diese Qualitäten – wie von ihnen versprochen – tatsächlich in ein Musical in zwei Akten und mit sieben verschiedenen Charakteren (das Volk nicht mitgezählt) verpacken können, sei dahingestellt. Es wird sich dann auch zeigen, ob sie ihrem Titel als zweitbeste A-Capella-Band gerecht werden.

Pressestimmen

Pagare back to the roots!
Gleich zwei Klassiker an einem Wochenende. Pagare Insieme wieder einmal in Buttisholz und die Lauberhornabfahrt! Während Janka auf der Piste brillierte, tat dies die zweitbeste A Cappella Band Pagare auf der Bühne in der Buttisholzer Chrüzschüür! Die fünf gut gekleideten, singenden Herren zogen das zahlreiche Publikum von Beginn weg in ihren Bann. Trotzt zwei erkälteten Stimmen überzeugten und begeisterten die erwachsener und reifer gewordenen Männer mit ihrem schönen Gesang. Die mit Selbstironie und Charme bepackten Lieder wurden von spontan lächigen Ansagen eingeleitet und von Peter Zihlmann gekonnt richtig angestimmt. Mit aussergewöhnlichem Schauspieltalent trumpften die fünf Sänger nach der Pause auf. Bei dem gut 20-minütiges Musical setzten sie sich gekonnt in Szene. Es ging um Liebe, Lug und Betrug, von welchen Erstere siegte. Nachdem der letzte Ton des Sets verstummte, wurde geklatscht und gepfiffen, wie am Lauberhornrennen und das überwältigte Publikum wollte die fünf sympathischen, vielseitig begabten Herren nicht mehr gehen lassen. Belohnt wurde der kräftige Applaus mit satten drei Zugaben, von welchen die letzte, der Klassiker "d’Wonschschwegersöhn", welche sie trotz Reife geblieben sind, den Zuschauern mitten aus den Herzen sprach.
Anzeiger vom Rottal, Januar 2010

Mit Witz, Charme und Ironie: Die A-cappella-Formation Pagare Insieme sorgte zumSaisonschluss für einen vollen Spiezer Regezkeller. Die fünf Stimmakrobaten sangen sich in die Herzen des zahlreich erschienenen Publikums. Dem vierten und letzten Anlass drohte das vorzeitige Aus, da ein Künstler erkrankte. Statt die Besucher vor verschlossener Tür stehen zu lassen, stellte Veranstalterin Pia Hutzli ein Bett in die Künstlergarderobe. Mit Hilfe von fiebersenkenden Mitteln war der Abend gerettet. Die A-cappella-Band Pagare Insieme lockte rund 70 Zuschauer in den Spiezer Regezkeller. Mit einem musikalisch-humoristischen Programmüberzeugten die fünf jungen Männer aus Sursee und Umgebung zum Saisonschluss von "Kultur imRegezkeller". Peter Zielmann, Komponist und Arrangeur der Band, schlug die Stimmgabel an und stimmte den Ton zum ersten Lied an. Gut gekleidet, in farbigen Krawatten und schwarzen Anzügen, stand Pagare Insieme auf der Bühne und setzte sich auf zart-lieblichironische Art und Weise in Szene. Unter anderem besangen sie Begebenheiten aus dem Alltag wie etwa das schöne Leben auf dem Lande, wo die Kirche im Dorf steht. Der Text handelte von Gülle und anderen Eigenheiten der Provinz. Die fünf Stimmakrobaten sangen sich in die Herzen der Zuhörenden. Spür- und hörbar war die Freude, mit welcher sie die ausgefallenen Songtexte und Showeinlagen vorführten. Die Sänger wandelten sich zu Schauspielern.Hatte einer erst noch mit feiner Kopfstimme den Part des Fräulein Samtwanger gespielt,wurde er im nächsten Takt schon zur schmetternden Trompete. Ihre Grenzen auslotend, überraschte die A-Cappella-Formation sogar als Hip-Hop-Band. Im Laufe des Abends tischten die fünf Sänger wild zusammengewürfelte Episoden von Songtexten auf. Nach der Pause wurde ein zwanzigminütiges Musical mit einer schrägen Geschichte um Liebe, Lüge, Verrat und Betrug inszeniert. Ihre sonoren Stimmen setzten sie vielseitig ein – als Bassgitarre, Schlagzeug oder Trompete. Ein überwältigtes Publikum bedankte sich mit kräftigemApplaus.
Berner Oberländer, März 2009

Bibliothek Niederwil: Ein volles Haus zum Saisonabschluss. Die A-cappella "Pagare Insieme" hat über 100 Zuschauer in den Niederwiler Schulhaussaal gelockt. Mit einem musikalisch und humoristisch hochstehenden Programm begeisterten und überzeugten die fünf jungen Männer aus Sursee und Umgebung das Publikum. Die Songs waren geprägt von viel Selbsironie und Charme. Herrlich, wie sie ihr Glamourleben, in welchem die Menge Fanpost den Pöstler an den Rand seiner Kräfte bringt und sie mit Rosen statt mit einem ordentlichen Bier beschenkt werden. Wie es in Schweizer Stuben beim Schieber zu und her geht, demonstrierten sie im Jass lied und es war klar, dass jeder immer wusste, was der andere hätte tun sollen.So reihte sich Lied an Lied. Egal ob mit Eigenkompositionen oder Coverversionen, die fünf Wunschschwiegersöhnen zogen die Konzertbesucher in ihren Bann und überzeugten auf der ganzen Linie. Mit einem 20-minütigen Musical, einer schrägen Geschichte um Lug, Liebe und Betrug begannen sie ihr Programm nach der Pause. Ihre sonoren Stimmen setzten sie nicht nur für den Gesang ein, sonder imitierten damit auch eine ganze Palette von Instrumenten so gekonnt, dass es Szenenapplaus gab. Und weil die Jungs so sympatisch und vielseitig begabt sind, setzten sie mit einem echten Jodel einen würdigen und lustigen Schlusspunkt. Ein zufriedenes Publikum bedankte sich mit kräftigem Applaus.
Aargauer Zeitung November 2007

Humorvolles Ratatouille
Die A-cappella-Band Pagare Insieme sang sich im Kino Rex in die Herzen der Zuschauer. Es ging unter anderem um die Jagd nach Gemüse und Wunschschwiegersöhne. Für die fünf jungen Männer war ihr Auftritt im Kino Rex zugleich eine Premiere - zum ersten Mal sängen sie auf Zürcher Boden, wie Bandmitglied Remo augenzwinkernd und in waschechtem Züritüütsch erklärte. Er ist der einzige Zürcher der sonst aus Luzern stammenden Band. Mit farbigen Schlipsen und schwarzen Anzügen steht Pagare Insieme diesen Abend auf der Bühne und stimmt zu Beginn ein heiteres Liedchen über das Leben als Single an. Als Nächstes besingen sie das schöne Leben auf dem Lande – aber auf ironische Art und Weise, der Text handelt von Gülle und anderen Eigenheiten der Provinz. Im Laufe des Abends tischen die fünf Sänger wild zusammengewürfelte Episoden an Songtexten auf, was in dieser Art seinesgleichen sucht. Es geht um eine Jagd aber nicht etwa nach Wild, sondern nach Rüebli, Kartoffeln und anderem Gemüse. Dann bewerben sie vor den Zuschauern ein Muscle-Pump-Gerät für 19.95 Franken. Eine politische Kampfrede fehlt ebenfalls nicht. Und zu guter Letzt preisen sich die fünf Freunde in einem Cover von Rage against the machine als Wunschschwiegersöhne an. Man spürt die Freude, mit welcher sie Lieder und Showeinlagen vorführen, wie wenn das ihr allerliebstes Hobby wäre. Und kaum gedacht, das nächste Lied handelt von der Unmöglichkeit, sich des A cappella-Singens zu entziehen. Doch es ist nicht nur der qualitative hochstehende Gesang, der den gelungenen Abend ausmacht. Mit lustigen Ansagen und unverkrampften Kommentaren zur Band und den Liedern ziehen sie den Zuschauer in ihren Bann. Es wirkt, als hätten die fünf Sänger eine lockere, unverbindliche Probe direkt auf die Bühne transportiert. Zwar stehen sie häufig mit den Händen in den Hosentaschen da, doch verkrampft wirken die fünf Männer überhaupt nicht. Nach der Pause spielen sie sogar ein halbstündiges Muscial – alles a cappella, selbstverständlich. Zuletzt runden sie den Abend nach gut zwei Stunden mit einem urchigen Jodellied ab. "Ja, sie sind bei unserem Publikum gut angekommen", bestätigt Sonja Götz vom Verein Kultur im Rex nach der Vorstellung, "und das ist normalerweise eher kritisch eingestellt." Während sich die Musiker nach getaner Arbeit ein Pfäffiker Bier gönnen, erzählen sie von ihrem Projekt. Seit neun Jahren gibt es die Band schon. Ihre Ideen für ausgefallene Songtexte finden sie gemeinsam. «Es gibt da so Trainingslager, wo wir mit Brainstorming und Fantasie neue Ideen austüfteln», erzählt Remo schmunzelnd. Für diese Tournee hätten sie sich im Berner Oberland drei Tage lang in einer Hütte eingeschlossen. Wieso sie Anzüge tragen, wissen sie selber nicht. «Aber es ist doch ein schooner Kontrast zu unserem humorvollen Programm », erklärt Remo. Peter liess sich sogar für seine Rolle als Vater im Musical extra einen Schnauz wachsen – um der Figur gerecht zu werden, wie seine Freunde sagen. Ob Pagare Insieme wirklich die zweitbeste A-cappella-Band überhaupt ist – wie sie das von sich selber sagen –, ist schwer zu beurteilen. Auf jeden Fall beherrschen sie ihr Metier ziemlich gut.
Tagesanzeiger, Nomember 2007

Kleiner Kosmos um ein Zentrum.
Pagare Insieme Pagare Insieme, das sind nicht nur fünf gut gekleidete junge Herren, von denen jeder weiss, wie er seinen Charme sprühen lassen kann. Es handelt sich hier vornehmlich auch um fünf singende Herren, die zusammen eine A-cappella-Band bilden. Am Sonntagabend gastierte Pagare Insieme im Kino-Theater Central in Neuhausen. Neben dem angekündigten Musical breiteten sie in weiteren Liedern einen kleinen Kosmos aus, der neben Zartem und Lieblich-Ironischem auch manch skurriles Geschöpf beherbergte und sich um ein Zentrum drehte. Dieses Zentrum liegt im Stammland der A-cappella-Band: im Luzerner Hinterland, dem Hügelland zwischen Sempachersee und Napf. Dort scheint die Erde nicht nur Nährboden für allerhand Geschichten zu sein, sondern hat auch einen Dialekt hervorgebracht, der sich – so setzt sich nach dem Konzert die Überzeugung durch – bestens dazu eignet, gesungen zu werden. Peter Zielmann, Komponist und Arrangeur der Band, schlug die Stimmgabel an, hielt sie sich an die Schläfe und stimmte den Ton zum ersten Lied an. Die Perspektive, unter der Pagare Insieme das Leben und die Liebe zu besingen pflegt, ist eine leicht verrückte, könnte man sagen. So führte die Band vor, dass die Melodie von «New York, New York» sich nicht nur dazu eignet, das Lebensgefühl der Menschen der berühmten Metropole zu besingen. Nein, ebenso gut, wenn nicht noch besser gar, dient sie auch für eine Ode an das Dasein im ländlichen Luzerner Kaff, wo man noch den Abfall im Wald verbrennt und die Kirche im Dorf steht. Das Mini-Musical, das wie eine Rosine mitten im Programm steckte, war auch in der ruralen Welt angesiedelt: In einer Geschichte um Liebe und Verrat muss der wackere Dörfler Hannes sich gegen das Komplott zur Wehr setzen, das Vater Samtwanger mit dem Pfarrer gegen ihn geschmiedet hat. Die Sänger wandelten sich nun zu Schauspielern. Und hatte einer eben noch mit feiner Kopfstimme den Part des Fräulein Samtwanger gespielt, wurde er im nächsten Takt schon zur quäkenden Trompete. Nicht nur das Musical, auch die meisten der übrigen Lieder stammten ganz aus der Feder von Pagare Insieme. Ob Swing oder Heimatlied, was da zunächst im harmonischen Kleid des Fünfklangs daherkam, entpuppte sich auf den zweiten Blick als nicht ganz stimmig, als schräg am Standard vorbeikomponiert und vor allem vorbeigetextet. Das Publikum genoss dieses Spiel mit nicht erfüllten Erwartungen sowie die Karikaturen und die kleinen Satiren, welche die fünf mit einer grossen Portion Schalk und einer kleinen Prise Selbstironie vortrugen. "Wenns Boxe hätt, wörd ech dra röttle, wenn ech längi Hoor hätt, wörd ech si im Chreis ome schöttle – aber mer send nome en A-cappella Band!" Ihre Grenzen auslotend, mutiert die A-Cappella-Formation kurzzeitig sogar zur Hip-Hop-Band samt DJ und dem Klang auf der Platte kratzender Nadel.
Schaffhauser Zeitung, November 2007

Website:

www.pagare.ch

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